Gemüsechips aus dem Airfryer
Bunt, knusprig und herrlich gesund: Selbstgemachte Gemüsechips aus Süßkartoffel, Roter Bete und Karotte sind der perfekte Snack für den Filmabend oder zwischendurch. Aus der Heißluftfritteuse gelingen sie mit nur einem Esslöffel Öl und ganz ohne fettiges Frittierbad. So naschen Sie mit gutem Gewissen und bestimmen Würze und Salz selbst.
Der Schlüssel zum knusprigen Ergebnis liegt in hauchdünnen Scheiben und einer schonenden Temperatur um die 150°C. So trocknet das Gemüse langsam durch, statt außen zu verbrennen, während es innen noch weich ist. Etwas Geduld lohnt sich: Beim Abkühlen werden die Chips noch einmal deutlich krosser. Wir zeigen Ihnen, wie der bunte Knabberspaß garantiert gelingt.
Auf einen Blick
Zutaten
- •1 Süßkartoffel (ca. 200 g)
- •1 Rote Bete (ca. 150 g)
- •2 große Karotten
- •1 EL Öl
- •1/2 TL Salz
- •1 Prise Paprikapulver oder Rosmarin
Zubereitung
- Das Gemüse schälen und mit einem Gemüsehobel oder Sparschäler in sehr dünne, gleichmäßige Scheiben von etwa 1 bis 2 mm Dicke schneiden. Je gleichmäßiger, desto besser das Ergebnis.
- Die Scheiben zwischen zwei Küchentüchern gründlich trocken tupfen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Rote Bete färbt stark — am besten getrennt vorbereiten.
- Die Gemüsescheiben in einer Schüssel mit dem Öl, Salz und den Gewürzen vermengen, sodass jede Scheibe einen hauchdünnen Ölfilm erhält.
- Die Chips in einer einzigen Lage mit etwas Abstand in den Korb legen. Da Chips viel Platz brauchen, arbeiten Sie am besten in mehreren Durchgängen.
- Bei 150°C etwa 12 bis 18 Minuten garen. Alle 4 bis 5 Minuten schütteln oder die Chips einzeln wenden, damit sie gleichmäßig durchtrocknen.
- Sobald die Ränder leicht gebräunt sind, die Chips herausnehmen und vollständig auskühlen lassen — erst dann werden sie richtig knusprig.
Tipps für das beste Ergebnis
- ✓Hauchdünn hobeln: Ein Gemüsehobel ist hier Gold wert. Gleichmäßig dünne Scheiben sind die Grundvoraussetzung für knusprige Chips.
- ✓Niedrige Temperatur, etwas Geduld: Bei 150°C trocknen die Chips durch, statt zu verbrennen. Höhere Temperaturen führen schnell zu bitteren, dunklen Stellen.
- ✓Auskühlen lassen: Frisch aus dem Korb wirken die Chips noch weich. Erst beim Abkühlen entwickeln sie ihren vollen Crunch.
- ✓Nicht stapeln: Überlappende Scheiben kleben zusammen und werden nicht knusprig. Lieber in mehreren Durchgängen arbeiten.
- ✓Würzen nach Lust: Probieren Sie Rosmarin, Paprika, Kreuzkümmel oder eine Prise Chili — selbstgemacht bestimmen Sie den Geschmack.
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